NEW LEARNING Group

Zurück zur Homepage

E-Mail

Suche

Inhaltsverzeichnis

Impressum

 
     


Neues Lernen
Dienstleistungen Aktuell Über uns Referenzen Kontakt

   
 
 

 


Lerndesign
Wissensmanagement
Mediendesign
Technik

 

     

Mediendesign

Mediendesign„Das Design ist die Domäne, in der die Interaktion zwischen Benutzer und Produkt strukturiert wird, um effektive Handlungen zu ermöglichen“ Gui Bonsiepe 1996

Mediendesign erhält nach diesem Verständnis eine wesentliche, eine zentrale Bedeutung. Erst dann, wenn Daten effektiv genutzt werden können, erhalten sie einen Wert für den Benutzer. Dies gilt sowohl für Informationssysteme als auch für Lernprogramme oder Werbeprodukte.

Ein solides Mediendesign ohne relevante, nutzbare Daten ist überflüssige Spielerei. Daten ohne ein effektives Design haben keinen Wert für den Benutzer, da auf sie nicht angemessen zugegriffen werden kann und somit ihr Nutzung stark erschwert wird. Beide Elemente – Daten und Interface - müssen sich ergänzen und erhalten nur in ihrer Kombination einen Wert für den Nutzer.

Ein interaktives Produkt ergibt sich aus der Gestaltung von Form und Funktion. Die sechs Gestaltungsaspekte

  • Screendesign
    Gestaltung von Standbildern, Typo/Layout, Illustration, Metaphern, Icons
  • Informationsdesign
    Gestaltung von Daten zu Informationen, Visualisierung
  • Interfacedesign
    Gestaltung von Funktionselementen
  • Interactiondesign
    Inszenierung von Interaktion. Dynamik und Entwicklung, Struktur und Gestaltung der Repräsentanz von Interaktion
  • Film-/Video-/Animationdesign
    Gestaltung von Bewegtbildern
  • Ton/Musik/Sounddesign
    Musik, Tongestaltung

wirken direkt aufeinander und stärken bzw. schwächen sich gegenseitig.

Mit Screen- und Informationsdesign wird die Form und mit Interface- und Interactiondesign die Funktion eines Produkts beschrieben und bestimmt.

Je nach Absicht können deren Prioritäten und Mengenverteilung stark variieren und je nach Produkt überschneiden sich die einzelnen Aspekte mehr oder weniger und bewegen sich eher im Bereich der Form oder der Funktion. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die Gestaltung von Hardware oder Software handelt. Es gibt kein Produkt, das nicht interaktiv ist bzw. das keine Interaktion auslöst.

Mediendesign gilt quasi als Architektur medialer Kommunikation, da sowohl künstlerische als auch technische Aspekte berücksichtigt werden müssen um die Gestaltungs- und Produktionsprozesse in beiden Bereichen abdecken zu können.